Knapperer Resektionsrand bei Plattenepithelkarzinomen mit hohem oder sehr hohem Risiko: eine retrospektive multizentrische Studie mit 1000 Patienten. (15th August 2022)
- Record Type:
- Journal Article
- Title:
- Knapperer Resektionsrand bei Plattenepithelkarzinomen mit hohem oder sehr hohem Risiko: eine retrospektive multizentrische Studie mit 1000 Patienten. (15th August 2022)
- Main Title:
- Knapperer Resektionsrand bei Plattenepithelkarzinomen mit hohem oder sehr hohem Risiko: eine retrospektive multizentrische Studie mit 1000 Patienten
- Authors:
- Baba, Natsuki
Kato, Hiroshi
Nakamura, Motoki
Matsushita, Shigeto
Aoki, Megumi
Fujimoto, Noriki
Kato, Takeshi
Iino, Shiro
Saito, Shintaro
Yasuda, Masahito
Asai, Jun
Ishikawa, Masashi
Yatsushiro, Hiroshi
Kawahara, Yu
Matsuya, Taisuke
Araki, Ryuichiro
Teramoto, Yukiko
Hasegawa, Minoru
Tokunaga, Takahiro
Nakamura, Yasuhiro - Abstract:
- Zusammenfassung: Hintergrund und Ziele: Bei kutanen Plattenepithelkarzinomen (PEK) ist die Einhaltung der in Leitlinien empfohlenen festen Resektionsränder oft schwierig und knappere Ränder sind wünschenswert. Ziel dieser Studie war die Bewertung des Auftretens von Rezidiven und krankheitsspezifischen Todesfällen bei knapperen Resektionsrändern für PEK mit hohem oder sehr hohem Risiko. Patienten/Methoden: PEK‐Patienten mit hohem oder sehr hohem Risiko, bei denen eine Tumorexzision durchgeführt wurde, wurden retrospektiv untersucht. Die Patienten wurden in eine Gruppe mit Standardrand gemäß Leitlinienempfehlung ( standard margin group, SMG) und eine Gruppe mit knapperen Rändern ( narrower‐margin group, NMG) eingeteilt. Gemeinsame primäre Endpunkte waren lokales Rezidiv, PEK‐Rezidiv und PEK‐bedingter Tod. Die Wahrscheinlichkeit eines PEK‐bedingten Tods und konkurrierender Mortalitätsrisiken wurde mittels kumulativer Inzidenzfunktion (CIF) beschrieben. Unterschiede bei der CIF zwischen den Gruppen wurden mit dem Test nach Gray verglichen. Ergebnisse: Insgesamt wurden 1.000 Patienten mit PEK (hohes Risiko, 570; sehr hohes Risiko, 430) eingeschlossen. In der Kohorte mit hohem Risiko gab es keine signifikanten Unterschiede bei der unvollständigen Exzisionsrate (IER) zwischen SMG und NMG (2, 6 % vs. 3, 0 %, P > 0, 99). In der Kohorte mit sehr hohem Risiko war die IER in der SMG jedoch signifikant geringer als in der NMG (8.9 % vs. 16.2 %, P = 0, 03). Keine signifikantenZusammenfassung: Hintergrund und Ziele: Bei kutanen Plattenepithelkarzinomen (PEK) ist die Einhaltung der in Leitlinien empfohlenen festen Resektionsränder oft schwierig und knappere Ränder sind wünschenswert. Ziel dieser Studie war die Bewertung des Auftretens von Rezidiven und krankheitsspezifischen Todesfällen bei knapperen Resektionsrändern für PEK mit hohem oder sehr hohem Risiko. Patienten/Methoden: PEK‐Patienten mit hohem oder sehr hohem Risiko, bei denen eine Tumorexzision durchgeführt wurde, wurden retrospektiv untersucht. Die Patienten wurden in eine Gruppe mit Standardrand gemäß Leitlinienempfehlung ( standard margin group, SMG) und eine Gruppe mit knapperen Rändern ( narrower‐margin group, NMG) eingeteilt. Gemeinsame primäre Endpunkte waren lokales Rezidiv, PEK‐Rezidiv und PEK‐bedingter Tod. Die Wahrscheinlichkeit eines PEK‐bedingten Tods und konkurrierender Mortalitätsrisiken wurde mittels kumulativer Inzidenzfunktion (CIF) beschrieben. Unterschiede bei der CIF zwischen den Gruppen wurden mit dem Test nach Gray verglichen. Ergebnisse: Insgesamt wurden 1.000 Patienten mit PEK (hohes Risiko, 570; sehr hohes Risiko, 430) eingeschlossen. In der Kohorte mit hohem Risiko gab es keine signifikanten Unterschiede bei der unvollständigen Exzisionsrate (IER) zwischen SMG und NMG (2, 6 % vs. 3, 0 %, P > 0, 99). In der Kohorte mit sehr hohem Risiko war die IER in der SMG jedoch signifikant geringer als in der NMG (8.9 % vs. 16.2 %, P = 0, 03). Keine signifikanten Unterschiede zwischen SMG und NMG wurden für Lokalrezidiv (hohes Risiko, P = 0.56; sehr hohes Risiko, P = 0, 70), PEK‐Rezidiv (hohes Risiko, P = 0, 30; sehr hohes Risiko, P = 0, 47) und PEK‐bedingtem Tod (hohes Risiko, P = 0, 23; sehr hohes Risiko, P = 0, 83) beobachtet. Schlussfolgerungen: Die Größe des Resektionsrands hat einen begrenzten Einfluss auf Randkontrolle, Rezidive und krankheitsspezifischen Tod bei PEK mit hohem Risiko. … (more)
- Is Part Of:
- Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft. Volume 20:Number 8(2022)
- Journal:
- Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft
- Issue:
- Volume 20:Number 8(2022)
- Issue Display:
- Volume 20, Issue 8 (2022)
- Year:
- 2022
- Volume:
- 20
- Issue:
- 8
- Issue Sort Value:
- 2022-0020-0008-0000
- Page Start:
- 1088
- Page End:
- 1100
- Publication Date:
- 2022-08-15
- Subjects:
- Skin -- Diseases -- Periodicals
Dermatology -- Periodicals
616.5005 - Journal URLs:
- http://onlinelibrary.wiley.com/ ↗
- DOI:
- 10.1111/ddg.14810_g ↗
- Languages:
- English
- ISSNs:
- 1610-0379
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- Legaldeposit
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